Die Schlümpfe zu Besuch

Eine bunte Reihe Schuhzeug und Taschen verriet es: heute besuchte uns die Schlümpfe-Gruppe aus dem Kindergarten und wollte doch mal sehen, wo denn die ganzen Bücher stehen.

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Natürlich begannen wir mit einer spannenden Geschichte – passend zum Thema „Winterschlaf“. Und die Kinder wussten schon ganz viel  über Winter und Winterschlaf halten.

Nach dem Vorlesen hatte der Fußmarsch hierher alle hungrig gemacht – gut, dass alle ihr Frühstück mitgebracht hatten.

Gut gestärkt konnte dann jeder auf Entdeckungstour durch die Bücherei gehen. Bald war die Kiste mit allen Kuscheltieren entdeckt,

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und auch die Tafel war umlagert.

Und dann waren da ja auch so viele Bücher.

Da reichte die Zeit überhaupt nicht aus, um alles auszuprobieren, aber ein neuer Besuch ist schon verabredet. Gut gelaunt ging es dann auf den weiten Rückweg zum Kindergarten.

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Dann bis zum nächsten Mal!

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Buchsprüche

An diesem in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Wochenende ein passender Buchspruch:

Sprüche Seele

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Ich geh mit meiner Laterne

Endlich war es gestern Abend soweit: nach wochenlangen Vorbereitungen fand der traditionelle Laternenumzug statt.

Immer wieder spannend zu sehen, welche Modelle denn dieses Mal aus den aus der Bücherei entliehenen Büchern  ausgewählt wurden und als Bastelvorlage dienten.

Und da gab es wirklich viel zu sehen:

Neben alten Laternen hatten die Kinder wirklich tolle Laternen hergestellt,

selbst die Allerjüngsten waren mit dabei.

Im langen Umzug ging es dann durch die Stadt, vorneweg die Nachtwächter, und mit Musik vom Tambourkorps.

Da musste der Kinderwagen dann auch Mal als Halterung für Laternen herhalten.

Wieder zurück an der Herzog-Hans-Kirche gab es leckere Suppe sowie heiße Würstchen, und man konnte sich nach dem Marsch stärken und dabei drinnen wie draußen die vielen Kerzen bewundern.

Den Abschluss bildete die Sankt-Martin-Geschichte in der Kirche, und während dann langsam die Lichter erloschen, machten sich alle wieder auf den Heimweg.

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Juma Kliebenstein zu Gast

Gestern war die Pausenglocke der Deutschen Schule Hadersleben für ein paar Stunden unwichtig, hatte sich doch ein ganz besonderer Gast angekündigt. Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen war die Autorin Juma Kliebenstein in den hohen Norden gereist, um aus einigen ihrer Werke vorzulesen. Den Anfang machten die Schüler der 4. und 5. Klasse.

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Nach Präsentation zweier Werke fiel die Wahl der Kinder auf das Buch „Die magischen Augen von Stonehill“.

Spannend wurde es bei der Lesung aus diesem Buch, in dem es um geheimnisvolle Bewohner, verschwundene Edelsteine und mysteriöse Vorhersagen geht. Sehr zum Unwillen der Schüler wurde der Ausgang der Geschichte nicht verraten – da heißt es dann wohl: selber lesen!

In der anschließenden Gesprächsrunde stellten die Schüler der Autorin eine Unmenge an Fragen, und natürlich waren Autogrammkarten heißbegehrt.

Ganz ungezwungen ging es da zu: die mitgebrachten Edelsteine wurden bewundert, und sogar die Brille der Autorin konnte ausprobiert werden.

Nach einer Pause kamen dann die Schüler der 1. bis  3. Klasse in den Genuss einer Lesung.

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Auch hier hab es wieder die Wahl zwischen verschiedenen Kapiteln aus dem Büchern um „Anton und Antonia“.

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Wie sehr die Kinder sich in die lustigen Geschichten hineinversetzen konnten, zeigten die Heiterkeitsausbrüche und Zwischenrufe. Und auch hier gab es im Anschluss natürlich noch Autogrammkarten und die Möglichkeit, einem Schriftsteller mal ganz nah zu kommen und eine gutaufgelegte Autorin zum Anfassen zu erleben.

 

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Kinder- und Jugendbuchwochen mit Autorenlesung

Morgen ist es soweit: Juma Kliebenstein kommt nach Hadersleben und liest aus ihren Werken. Welche Bücher werden das wohl sein? Die Spannung steigt…

kjb

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Neue Bilderbücher im November

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Buchtipp des Monats

grenzgänger

Die vielfach ausgezeichnete Autorin – zuletzt mit ihrem Roman „Trümmerkind“ monatelang in der Spiegel-Bestenliste vertreten – hat sich mit diesem neuen Roman noch übertroffen: mit der ihr eigenen präzisen Sprache erzählt sie von einem gerne totgeschwiegenen düsteren Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: dem Schicksal deutscher Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.

Hauptperson ist Henny Schöning, die sich – selber erst 17 Jahre alt-  nach dem Tod der Mutter um ihre jüngeren Geschwister kümmert, da der aus dem Krieg heimgekehrte, traumatisierte  Vater dazu nicht in der Lage ist. Wie die meisten Familien aus dem Dorf an der deutsch-belgischen Grenze verdient auch Henny das zum Überleben notwendige Geld durch Kaffee-Schmuggel. Da sie sich in der Gegend bestens auskennt und auch im tückischen Moor zurechtfindet, kann sie bald die Schmuggler, hauptsäch-lich Kinder, des Nachts über die gefährlichen Schmuggel-Routen führen. Als ab 1950 organisierte Banden den Schmuggel übernehmen, greifen die Zöllner hart durch und schießen auf Menschen. Dabei wird Hennys jüngere Schwester getötet. Nun zerbricht die Familie: Henny kommt wegen Kaffeeschmuggels in eine Besserungsanstalt, die jüngeren Brüder Matthias und Fried werden vom Vater in ein von Ordensschwestern geführtes Kinderheim abgeschoben. Dort herrschen grauenvolle Zustände, die „Erziehungsmethoden“ grenzen an Folter, und der ältere Bruder verstirbt an den Folgen der erlittenen Misshandlungen. Um wenigstens den jüngeren Bruder zu beschützen, schaltet Henny, nachdem sie nach Jahren endlich aus der Erziehungsanstalt entlassen wurde und wieder Kontakt zu Fried hat, ihre eigenen Bedürfnisse aus.

Borrmann schildert die Geschichte einer lebenshungrigen Frau, die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt. Ein Roman mit fiktiven Protagonisten, aber mit wahrheitsgemäßen, sich gerade in der heutigen Zeit bewahrheitenden Zuständen in damaligen Kinderheimen.  Ein packender, aufwühlender Roman, eingebettet in ein düsteres Stück Zeitgeschichte, der einen so schnell nicht wieder loslässt!

 

 

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Neue Hörbücher im Oktober

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Neue Sachbücher im Oktober

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Neue Kinderbücher im Oktober

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