Wenn der Knivsberg ruft

und alle kommen, dann tobt das Leben auf der höchsten Erhebung Nordschleswigs.Da wurde gemeinsam gefrühstückt, gesungen und Andacht gehalten.

Für die Kinder gab es ein vielfältiges Aktivitätsprogramm: es konnte gemalt, gesprayt, gebastelt werden.

An der frischen – nun ja sehr frischen Luft konnte man sein Glück beim Ringreiten oder Ringe werfen versuchen.

Da wurde gehüpft, gefahren und gesprungen.

Auf den Spielfeldern wurde um jeden Ball gekämpft oder beim Spiel zugeschaut.

Auf der Bühne traten verschiedene Künstler auf und animierten den Einen oder Anderen zu einem kleinen Tänzchen.

Wem bei so viel sportlichem Einsatz nach einer kleinen Pause verlangte, der konnte sich zwischendurch auch mal ausruhen: auf die harte Variante draussen oder plüschig weich im Zelt.

Da lud dann auch der Bücherflohmarkt zum Stöbern ein, oder man versuchte sich am Quizz.

Logisch, dass sich dann irgendwann der Hunger meldet. Mutige probierten die Insekten-Variante, während sich im Zelt lange Schlangen bei der Essensausgabe bildeten. Die fleissigen Helfer träumen heut Nacht wohl von Suppenkellen und Riesentöpfen.

Ebenso umlagert der Stand mit den Seifenblasen, wo die buntschillernden Gebilde im Sonnenlicht glänzten.

Auf dem Weg zur Mulde amüsierten sich einige Kinder bei Wasserspielen – es war ja den ganzen Tag trocken geblieben.

Zum Abschluss fand dann noch ein buntes Programm in der Mulde statt mit Poetry-Slam, Festrede, Tanz und Siegerehrungen.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

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Zur Fortbildung nach Odense

Unsere jährliche Fahrt führte uns diesmal nach Odense. Nicht zu übersehen, wer der berühmteste Bürger der Stadt ist: auf Schritt und Tritt trifft man auf Spuren des Märchendichters Hans Christian Andersen.

Sehenswert das H .C. Andersen-Museum, das von Leben und Werk des Schriftstellers berichtet.

Es lohnt sich, die Texte    013a

auf den Informationstafeln zu lesen.    014a

 

Wer weiß, das Andersen 9 Jahre seines Lebens auf Reisen war?   021a

Unschwer zu erkennen, um welche Märchen es sich hier handelt.

Seine Werke sind in unzählige Sprachen übersetzt, sogar ein Exemplar auf sønderjysk fand sich.

Bei einem Gang durch die Stadt findet man immer wieder Spuren, die einem den Weg weisen.

Am Geburtshaus des Dichters vorbei führte der Weg zum Lokal, wo wir uns für den nächsten Programmpunkt stärkten.

Die gerade renovierte Zentralbibliothek in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof präsentierte sich sehr interessant.

Hier findet man alles unter einem Dach: Bücherei, Borgernes Hus, Frivilligcenter, Musikbibliothek, sogar einen Musikraum und ein Tonstudio gibt es.

Immer wieder zeigte sich, dass man mit einfachen Mitteln Akzente setzen kann.

Und im Kellermagazin: die Gänge führten in unendliche Weiten – nicht des Weltraums, sondern der Welt der Bücher!

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Von Sprache, Buchstaben und Schrift

Für einen letzten Besuch vor den Ferien reichte die Zeit heute gerade noch, und so kam die 2. Klasse zu Besuch. Zu Anfang gab es wieder eine Geschichte: „Klara schreibt mit blauer Tinte“.

Was da alles passiert, wenn man im Wort einen Buchstaben vertauscht, das wurde anschaulich und sehr zum Spaß der Kinder gezeigt: Klara geht in die Schale, im Wald hoppelt Osterhosen, auf den Topf kommt ein Dackel und Eis gibt es am Stuhl. Aber was ist eigentlich Schreiben? Weit zurück in der Zeit reiste die Klasse und hörte von Höhlenmalerei, Hieroglyphen und Runenzeichen.

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Nach der Frühstückspause ging es dann richtig los: Buchstaben kann man auch selber legen – wurde fix verdeutlicht.

Und mit Knetmasse kann man ebenfalls schreiben.

Runenzeichen wurden statt in Stein gemeißelt auf Papier gedruckt.

Und wie die Mönche wurde mit Federkiel geschrieben – gar nicht so einfach.

Noch schwieriger die Aufgabe, wie zu Gutenbergs Zeiten mit Lettern den Namen zu stempeln.

Und wie schrieb man eigentlich zu Urgroßmutters Zeiten? Dass der Griffel auf der Schiefertafel ganz schön kratzt, war nicht zu überhören.

Und jeder wollte unbedingt versuchen, die Schrift in dem alten Bilderbuch zu entziffern.

Letzte Aufgabe dann: schreibt euren Namen in  alter Schrift.    042a

Das war so spannend, dass eigentlich gar kein Ende gefunden werden konnte. Aber leider war die Zeit schon wieder verflogen, und der Bus wartete, um die Kinder zur Schule zurückzufahren. Schöne Ferien euch allen und vielen Dank für eure tollen Geschenke!

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Neue Kinderliteratur im Juni Teil 1

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Neue Bilderbücher im Juni Teil 1

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Neue Thriller im Juni Teil 1

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Neue Sachbücher im Juni Teil 1

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Neue Romane im Juni 1. Teil

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Ein-oder ausgesperrt

So langsam ziehen sich die Straßenarbeiten: heute morgen hieß es „keine Einfahrt zur Bücherei“.

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Für die Leser wieder ein Hindernislauf…

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Kommentar von einem mutigen Leser, der sich wirklich bis hierher durchkämpfte: “ Das wird ja auch jeden Tag schlimmer“.

Da kann man als Trost nur sagen: irgendwann muss es ja wieder gut werden, wir warten schon gespannt!

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Tierisch ging es zu in der Bücherei

Ein letztes Mal besuchten uns heute die Kinder der diesjährigen Vorschulklasse. Schnell war der Weg von der Schule zur Bücherei zurückgelegt worden. Groß das Erstaunen, als zur Begrüßung den Kindern eröffnet wurde, dass heute ein besonderer Gast zugegen war und man sich darum ruhig bewegen und nicht so laut reden solle, denn Hund Friggja war das erste Mal in der Bücherei  003aund wollte dann auch gleich die vorgelesene Geschichte von Eddy, der seinen Teddy sucht, mithören. Hier ging es um unterschiedliche Gefühle, die zum Teil erklärt, zum Teil aber auch von den Kindern wiedererkannt wurden.  001a

Während Friggja dann eine Runde schlief, verzehrten  die Kinder ihr mitgebrachtes Frühstücksbrot. 006a Nach einer kleinen Pause, in der gemalt oder Bücher angeschaut wurden, ging es weiter.

Was muss man denn alles berücksichtigen, wenn man einen Hund hat? Etliche Kinder konnten Einiges aus Erfahrung berichten, alle hatten etwas beobachtet oder wussten schon so Manches. Dann wurde ein Hund gebastelt: gar nicht so leicht, einer Bastelanweisung Schritt für Schritt zu folgen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Zum Abschluss blieb nur noch ein Punkt nach: wir schritten zur Verabschiedung: für jedes Kind gab es eine Urkunde

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mit Fotos der vergangenen Besuche in der Bücherei

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sowie ein Lesezeichen.

Während es für die Kinder wieder zurück in die Schule ging, hieß es für Friggja ab nach Hause.

Bis bald euch allen!

 

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